
Fortgeschrittene Azure Policy Techniken #5: Versionierung und Rollout
Nach dem initialen Erstellen eines ersten Richtlinienkatalogs hört die Arbeit leider noch nicht auf. Auch wenn Sie (hoffentlich) über ein solides Set an Initiativen, Richtlinien und Zuweisungen verfügen, das sicherstellt, dass alle Komponenten Ihre grundlegenden Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllen, erfordern neue Entwicklungen weiterhin Ihre Aufmerksamkeit und regelmäßige Anpassungen Ihrer Policies – ausgelöst durch neue Bedrohungen, neue Cloud-Angebote oder Änderungen an der Struktur Ihrer Cloud-Ressourcen und -Services.
Wenn Sie integrierte Richtlinien verwenden, haben Sie Glück: Microsoft übernimmt deren Wartung und Weiterentwicklung, da sie Teil des Secure by Default-Paradigmas sind. Natürlich gehören die Ressourcen weiterhin Ihnen – und genau deshalb werden auch die Richtlinien selbst versioniert. Microsoft überprüft und aktualisiert diese zwar regelmäßig, doch ob und wann eine neue Version angewendet wird, liegt bei Ihnen. Andernfalls könnten Änderungen an der Policy-Definition Probleme verursachen (etwa wenn plötzlich TLS 1.3 erzwungen wird, wohingegen eine Ihrer Legacy-Applikationen nur TLS 1.2 unterstützt).






